"Gesundheit ist die Fähigkeit lieben und arbeiten zu können."

S. Freud

Herzlich willkommen auf der Website des FrauenGesundheitsZentrums Salzburg.

Wir möchten Sie in der Erhaltung oder Wiedererlangung Ihrer Gesundheit unterstützen –
mit persönlicher Beratung und mit Bildungsangeboten.

 

Im September 2017 startet die geleitete Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Essstörungen im FrauenGesundheitsZentrum Salzburg.

Oftmals fühlen sich Eltern und Angehörige von Menschen, die eine Essstörung haben, allein gelassen und ohnmächtig.
Ziel der Selbsthilfegruppe ist es im gemeinsamen Gespräch besser mit Betroffenen umzugehen, Fehler im Verhalten zu erkennen und zu verändern und positive Erfahrungen auszutauschen.

Referentin: Caroline Prantner-Kaltenegger
Termine: 14.09., 12.10., 23.11. und 28.12.2017, jeweils um 19:00 Uhr
Ort: FrauenGesundheitsZentrum Salzburg, Ferdinand-Hanusch-Platz 1 / 2. Stock (AVA-Hof)
Beitrag: EUR 20,00 (für die Teilnahme an den oben vier genannten Terminen)

Geschlossene Gruppe, Neueinstieg ab Jänner 2018 wieder möglich! Anmeldungen dazu jederzeit.

Rückfragen erbeten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Tel.: 0662/44 22 55

Tagung des Netzwerks der österreichischen Frauengesundheitszentren,
am 26.09.2017 in Wien

Frauen und Mädchen sind selbst die Expertinnen für sich und ihre Gesundheit

Expertinnen laden zu einer kritischen Standortbestimmung ein und informieren über aktuelle Fakten und Themen der Frauen- und Mädchengesundheit.
Eine Reise durch die sieben österreichischen Frauengesundheitszentren, ihre Arbeit, ihre Angebote und Methoden, Herausforderungen und Best-Pratice.

Termin: Dienstag, 26.09.2017, von 09:00 bis 17:00h
Tagungsort: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Radetzkystraße 2, 1030 Wien
Anmeldung und Kontakt:
Linzer Frauengesundheitszentrum, 0732 / 77 44 60, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

zum Tagungsfolder

 

Informativer Artikel aus der aktuellen Ausgabe von "Gute Pillen - Schlechte Pillen" 5/2016

Wenn es um alltägliche Konsumtrends geht, wie die schärfste Pizza oder das coolste Bier, baut die Werbeindustrie längst auf persönlich formulierte Empfehlungen, die umtriebige BloggerInnen im Internet propagieren. Das bedeutet: ein Zusatzeinkommen für die einen - und für die anderen eine zielgruppentypische Reichweite.

zum vollständigen Artikel "Empfohlen von der Bloggerin - wie Schleichwerbung im Internet funktioniert"

(Quelle: "Gute Pillen - Schlechte Pillen" Nr. 5 September/Oktober 2016)

Stellungnahme des Netzwerks der österreichischen Frauengesundheitszentren zur Muttertagsaktion
"Tutti kompletti" des Radiosenders Kronehit,
Freitag, 05. Mai 2017

Das Netzwerk der Frauengesundheitszentren Österreichs tritt entschieden gegen die Aktion „Kronehit Tutti kompletti“ auf. Es lehnt sowohl den Inhalt der Aktion als auch das Vorgehen von Kronehit ab und stellt fest: Idee, Titel, Text und Grafik sind sexistisch, fördern ein gesundheitsschädliches Körperbild und verharmlosen chirurgische Eingriffe.

Im Rahmen der Aktion „Tutti kompletti“ sucht der private Radiosender Kronehit eine Tochter und eine Mutter, die sich für ein Honorar von 5000 Euro ihre Brüste operieren lassen und Bild-, Film- und Tonaufnahmen, Studiobesuchen und PR-Terminen zustimmen (www.kronehit.at/home/tutti-kompletti/teilnahmebedingungen-tutti-kompletti/).

Auf der Website (www.kronehit.at/home/tutti-kompletti/) spricht Kronehit Töchter an. Direkt neben diesem Aufruf ist ein Anmeldebutton platziert.

„Du willst neue Brüste für dich und deine Mutter?
Wir wollen dich und deine Mum auf dem Weg zur neuen Oberweite begleiten!
Mach jetzt mit und schick uns ein Foto von dir und deiner Mama! Melde dich jetzt gleich an.“

Der private Radiosender will die Werbebeschränkung für Schönheitsoperationen (ÄsthOpG, § 8, Absatz 5, www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20007939) umgehen.
Er bezeichnet daher seine Aktion "Tutti kompletti" als "soziales Experiment" und "kein Gewinnspiel".

Aktionen dieser Art stellen eine massive Verharmlosung von medizinisch nicht notwendigen chirurgischen Eingriffen dar. Sogenannte Schönheitsoperationen bergen Risiken und Komplikationen. Hier aber wird Frauen suggeriert, dass es sich um Wellness-Angebot handle, um harmlose Körperoptimierung, einen schnellen Weg zum Glück.

Die Körper von Mädchen und Frauen werden immer stärker Normierungen ausgesetzt, die von Wirtschaft und Medien vorgegeben werden. Abweichungen in Form und Maß gelten als nicht gesellschaftsfähig oder sogar krank. Am Computer bearbeitete Fotos von Frauen in den Medien zeigen Frauen eine Welt, in der ihre Körper als Ware gelten, perfekte Schönheit jederzeit machbar ist und frau selbst schuld ist, wenn sie nicht den standardisierten Idealen entspricht. Dies gilt auch für die „Tutti kompletti“-Grafik.

Frauengesundheitszentren bieten Frauen und Mädchen unabhängige und stärkende Information und Beratung auch zu Fragen rund um Körperlichkeit und Schönheitsideale und fordern Respekt für die Vielfalt von Körperformen.

Netzwerk der österreichischen Frauengesundheitszentren
www.frauengesundheit.at 

Auch für Burschen - Gesundheit ist nicht nur für Mädchen ein wichtiges Thema!

Salzburger Gesundheitsförderungsprojekt von Männerbüro und FrauenGesundheitsZentrum Salzburg bietet Workshops für Burschen und Mädchen zeitgleich und inhaltlich abgestimmt an

Was haben die erste Regel und der erste nächtliche Samenerguss gemeinsam? Sie gelten im Biologieunterricht  als wichtiges körperliches Zeichen der Geschlechtsreife. 
Aber können diese beiden Ereignisse im jeweiligen Erleben eines Mädchens oder eines Burschens gleich gesetzt werden? 
Was beschäftigt Burschen und Mädchen in diesem Alter und wie erfahren sie, was in dieser Lebensphase hilfreich sein kann? 
Die gendersensiblen Workshops sind bei  folgenden Themen hilfreich: Weiblichkeit, Männlichkeit, Körperwahrnehmung, Essstörungsprävention (zunehmend sind auch Burschen davon betroffen), geschlechtsspezifische Schönheitsideale, Gewaltprävention, Gesundheitsförderung, Sexualität, Aufklärung, Beziehungen, Selbstbestimmung.
Alle diese Themen betreffen Burschen und Mädchen gleichermaßen, aber eben auf unterschiedliche Weise. Das Projekt macht es auch möglich „voneinander etwas zu erfahren“ ohne direkt und persönlich fragen zu müssen.

Das „FrauenGesundheitsZentrum (FGZ) Salzburg“ und das „Männerbüro und Männerberatung Salzburg“ bieten dieses Jahr in enger Zusammenarbeit Workshops zum Thema „Gesundheitsförderung für Mädchen und Burschen“ an.
Dank der Projektfinanzierung des „Salzburger Gesundheitsförderungsfonds“ können diese Workshops ohne Kostenbeitrag von den Schulen gebucht werden!