"Gesundheit ist die Fähigkeit lieben und arbeiten zu können."

S. Freud

Herzlich willkommen auf der Website des FrauenGesundheitsZentrums Salzburg.

Wir möchten Sie in der Erhaltung oder Wiedererlangung Ihrer Gesundheit unterstützen –
mit persönlicher Beratung und mit Bildungsangeboten.

 

Warum wir über sexualisierte Gewalt sprechen, wie wir darüber reden

Die Silvesternacht 2015/16 in Köln, Pussy-Grabbing Kommentare des amerikanischen Präsidenten, date rape, ...
Am Thema Vergewaltigung entzünden sich immer wieder erbitterte Debatten, manifestiert sich die Haltung der gesamten Gesellschaft gegenüber Geschlecht, Sexualtität und Verletzbarkeit. Doch trotz breiter medialer Berichterstattung gibt es bis jetzt keine umfassende sachliche Auseindersetzung mit diesen Zusammenhängen. Mithu M. Sanyal schließt diese Lücke. Sie zeichnet nach, wie über die Jahrhunderte nicht nur Sexualität, sondern auch Gewalt, gegendert wurde und betrachtet in diesem Zusammenhang auch die Rolle, die Rassismus spielt. Von Augustinus bis #ichhabenichtangezeigt, über Foucalt, feministischen Kämpfe um die Anerkennung von Vergewaltigung bis hin zu Transrechten geht Sanyal der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann.
Was heißt "Nein heißt Nein"? Was heißt "Ja heißt Ja"? Und was bedeutet Konsens wirklich?

Detailinfos

Termin: 23.11.2017, um 18:00 Uhr
Ort: Gstättengasse 10, Säulenraum, 5020 Salzburg
Moderation: Gabriele Rothuber, Verein Selbstbewusst / HOSI Salzburg

Anmeldungen: make it - Büro für Mädchenförderung des Landes Salzburg
Teresa Lugstein, 0662/ 8042 2171
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Eine gemeinsame Veranstaltung von: Frauenbüro der Stadt Salzburg, make it - Büro für Mädchenförderung, Referat Frauen, Diversität, Chancengleichheit des Landes Salzburg, Verein Selbstbewusst, Frauennotruf, FrauenGesundheitsZentrum Salzburg, Gend up, Männerwelten.

mit freundlicher Unterstützung der Salzburger Gebietskrankenkasse

Workshop mit Mithu Sanyal

Das ist der Titel eines Essays von Gemaine Greer aus den 1970er Jahren. In Sachen Cunt-Love ist noch immer genügend Platz nach oben. Deshalb widmet sich der Workshop der Feier der Vulva.
Was sind die geheimen Superkräfte dieses Genitals?
Wie können wir sie aktivieren?
Und wie können wir die Vulven dieser Welt glücklicher machen?
Es bietet sich an, gemütliche Kleidung zu tragen, am einfachsten Röcke, da wir in dem Workshop auch direkt mit der Vulva arbeiten. Keine* wird zu Nacktheit gezwungen, allerdings hat man in diesem Fall mehr von dem Workshop.
Mitbringen: eine Decke oder Iso-Matte zum draufsetzen, einen Stift und Papier, etwas zu Essen und zu trinken, das mit der Gruppe geteilt werden kann, Vulva-Acessoires und/oder Devotionalien: Bringt einfach Gegenstände, die ihr mit eurer Vulva verbindet oder die für euch eine geschützte und entspannte Atmosphäre erschaffen.

Termin: 23.11.2017, von 15:00 - 17:00 Uhr
Anmeldung und Infos zum Veranstaltungsort ausschließlich über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ein Unkostenbeitrag von EUR 30,00 wird eingehoben.
Max. 16 Teilnehmerinnen
Ausschließlich für Menschen mit Vulva

 

Stellungnahme des Netzwerks der österreichischen Frauengesundheitszentren zur Muttertagsaktion
"Tutti kompletti" des Radiosenders Kronehit,
Freitag, 05. Mai 2017

Das Netzwerk der Frauengesundheitszentren Österreichs tritt entschieden gegen die Aktion „Kronehit Tutti kompletti“ auf. Es lehnt sowohl den Inhalt der Aktion als auch das Vorgehen von Kronehit ab und stellt fest: Idee, Titel, Text und Grafik sind sexistisch, fördern ein gesundheitsschädliches Körperbild und verharmlosen chirurgische Eingriffe.

Im Rahmen der Aktion „Tutti kompletti“ sucht der private Radiosender Kronehit eine Tochter und eine Mutter, die sich für ein Honorar von 5000 Euro ihre Brüste operieren lassen und Bild-, Film- und Tonaufnahmen, Studiobesuchen und PR-Terminen zustimmen (www.kronehit.at/home/tutti-kompletti/teilnahmebedingungen-tutti-kompletti/).

Auf der Website (www.kronehit.at/home/tutti-kompletti/) spricht Kronehit Töchter an. Direkt neben diesem Aufruf ist ein Anmeldebutton platziert.

„Du willst neue Brüste für dich und deine Mutter?
Wir wollen dich und deine Mum auf dem Weg zur neuen Oberweite begleiten!
Mach jetzt mit und schick uns ein Foto von dir und deiner Mama! Melde dich jetzt gleich an.“

Der private Radiosender will die Werbebeschränkung für Schönheitsoperationen (ÄsthOpG, § 8, Absatz 5, www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20007939) umgehen.
Er bezeichnet daher seine Aktion "Tutti kompletti" als "soziales Experiment" und "kein Gewinnspiel".

Aktionen dieser Art stellen eine massive Verharmlosung von medizinisch nicht notwendigen chirurgischen Eingriffen dar. Sogenannte Schönheitsoperationen bergen Risiken und Komplikationen. Hier aber wird Frauen suggeriert, dass es sich um Wellness-Angebot handle, um harmlose Körperoptimierung, einen schnellen Weg zum Glück.

Die Körper von Mädchen und Frauen werden immer stärker Normierungen ausgesetzt, die von Wirtschaft und Medien vorgegeben werden. Abweichungen in Form und Maß gelten als nicht gesellschaftsfähig oder sogar krank. Am Computer bearbeitete Fotos von Frauen in den Medien zeigen Frauen eine Welt, in der ihre Körper als Ware gelten, perfekte Schönheit jederzeit machbar ist und frau selbst schuld ist, wenn sie nicht den standardisierten Idealen entspricht. Dies gilt auch für die „Tutti kompletti“-Grafik.

Frauengesundheitszentren bieten Frauen und Mädchen unabhängige und stärkende Information und Beratung auch zu Fragen rund um Körperlichkeit und Schönheitsideale und fordern Respekt für die Vielfalt von Körperformen.

Netzwerk der österreichischen Frauengesundheitszentren
www.frauengesundheit.at 

Im September 2017 startet die geleitete Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Essstörungen im FrauenGesundheitsZentrum Salzburg.

Oftmals fühlen sich Eltern und Angehörige von Menschen, die eine Essstörung haben, allein gelassen und ohnmächtig.
Ziel der Selbsthilfegruppe ist es im gemeinsamen Gespräch besser mit Betroffenen umzugehen, Fehler im Verhalten zu erkennen und zu verändern und positive Erfahrungen auszutauschen.

Referentin: Caroline Prantner-Kaltenegger
Termine: 14.09., 12.10., 23.11. und 28.12.2017, jeweils um 19:00 Uhr
Ort: FrauenGesundheitsZentrum Salzburg, Ferdinand-Hanusch-Platz 1 / 2. Stock (AVA-Hof)
Beitrag: EUR 20,00 (für die Teilnahme an den oben vier genannten Terminen)

Geschlossene Gruppe, Neueinstieg ab Jänner 2018 wieder möglich! Anmeldungen dazu jederzeit.

Rückfragen erbeten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Tel.: 0662/44 22 55

Informativer Artikel aus der aktuellen Ausgabe von "Gute Pillen - Schlechte Pillen" 5/2016

Wenn es um alltägliche Konsumtrends geht, wie die schärfste Pizza oder das coolste Bier, baut die Werbeindustrie längst auf persönlich formulierte Empfehlungen, die umtriebige BloggerInnen im Internet propagieren. Das bedeutet: ein Zusatzeinkommen für die einen - und für die anderen eine zielgruppentypische Reichweite.

zum vollständigen Artikel "Empfohlen von der Bloggerin - wie Schleichwerbung im Internet funktioniert"

(Quelle: "Gute Pillen - Schlechte Pillen" Nr. 5 September/Oktober 2016)